Aktuelles
2011-12-02Maurice Lacroix – Neuer Partner
Seit kurzem bin ich Markenbotschafter für Maurice Lacroix und freue mich riesig über diese tolle Partnerschaft, die durch Herrn Markus Wojnar möglich gemacht wurde. Dieses einzigartige Uhrwerk finde ich einfach unschlagbar und werde damit immer pünktlich an Ort und Stelle sein.
2011-11-28Stellungnahme von Fabian Hambüchen
Ich bin seit 2004 immer sehr gerne für die KTV Straubenhardt an den Start gegangen. Grundlage unserer Vereinbarung war, dass ich die Starts frei wählen konnte. Es war immer allen Beteiligten klar, dass für mich der Fokus auf internationalen Wettkämpfen liegt und ich dementsprechend meine Bundesligaeinsätze plane. Das haben wir vor der Saison und vor jeder anderen Saison genau so festgelegt.
Nach meiner schweren Verletzung Anfang des Jahres habe ich alles dafür gegeben, um rechtzeitig vor der WM wieder fit zu werden. Um meine Olympiavorbereitung nicht zu gefährden, habe ich auf Anraten meines Arztes Dr. Peil auf einen Einsatz beim Bundesligafinale verzichtet. Das habe ich auch im Vorfeld gegenüber den Verantwortlichen kommuniziert.
Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass ich die überraschenden Aussagen der KTV Straubenhardt über die Presse erfahren musste und werde in der kommenden Saison definitiv nicht für Straubenhardt in der Bundesliga an die Geräte gehen. Ich stehe diesbezüglich auch nicht mehr für Gespräche zur Verfügung.
Verletzung,Reha,Comeback,WM und 2012:
Hallo liebe Fans,
entschuldigt bitte meine lange Abstinenz, aber das Jahr war sehr turbulent für mich. Wie ihr sicherlich alle mitbekommen habt, hatte ich mir am 15. Januar diesen Jahres die Achillessehne gerissen. Die OP zwei Tage später bei Dr. Peil verlief super und die Reha in der Sportklinik Bad Nauheim konnte sofort beginnen. Es folgten mehrere Monate knallharte, aber sehr motivierende Reha-Tage in der Klinik, wobei der Heilungsprozess mehr als nur optimal verlief. Ich hatte eigentlich mit dem Jahr 2011 abgeschlossen und wollte mich nur noch auf die Olympischen Spiele 2012 in London konzentrieren, aber die Regeneration meiner Achillessehne verlief sehr gut, sodass wir bereits im August wieder in die Wettkämpfe eingestiegen sind. Es war enorm, wie schnell es zum Schluss alles ging, aber dank der super Arbeit von Dr. Peil, meinen Physiotherapeuten Eva und Wolfgang und meinen Personal-Trainern aus der Sportklinik, ist mir dies ermöglicht worden!!!
Mein Comeback habe ich in der Bundesliga Anfang August gegeben, bei dem ich direkt mit meiner neuen Reck-Kür für Aufsehen sorgen konnte. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich stärker denn je zurückkommen werde und habe dies direkt bei meinem ersten Wettkampf nach 7 Monaten Reha gezeigt. Danach ging es weiter mit der 1. WM-Quali und den Deutschen Meisterschaften. Diese Wettkämpfe verliefen auch super und ich konnte meinen Deutschen Meistertitel am Reck zum 7. Mal in Serie gewinnen. Somit stand der WM auch nichts mehr im Wege und ich habe mich sehr gefreut, gerade in Tokio wieder mit an den Start gehen zu können. Ich habe ja eh eine sehr enge Beziehung zu Japan, da ich dort jährliche Trainingslager mache und einfach viele Freunde vor Ort habe. Nach der Katstrophe in Fukushima war mir sehr daran gelegen, dort die WM zu bestreiten und so habe mich im Vorfeld auch dafür eingesetzt, dass Tokio nach der Katastrophe auch weiterhin die WM austragen darf. Ich bin im Mai nach Japan geflogen, um meine Freunde zu unterstützen und die WM positiv zu promoten. Im Endeffekt blieb die WM in Tokio und ich wollte dann natürlich mit guter Leistung zeigen, wie sehr es mich freut, wieder zurück zu sein.
Das höchste Ziel bei der WM war, dass wir mit der Mannschaft unter die ersten acht kommen, um uns somit auf direktem Wege für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Eigentlich war angedacht, dass ich vier Geräte turne und auf Boden und Sprung wegen des Fußes noch verzichte, aber ich bin immer besser in Form gekommen und habe zum Schluss doch einen kompletten Mehrkampf geturnt. Mein Programm an Boden und Sprung war noch nicht wieder bei 100%, aber im Sinne der Mannschaft habe ich mich bereit erklärt, das Mögliche an den zwei Geräten im Wettkampf zu bringen. Und es hat sich gelohnt. Nach der Qualifikation lagen wir auf Platz vier und waren somit für London qualifiziert. Das Wichtigste war somit geschafft und ich freute mich noch über die Finals mit dem Team und am Reck.
Das Teamfinale verlief leider nicht ganz optimal. Wir hatten hier und dort Probleme und sind zum Schluss auf Platz Sechs gelandet, was natürlich nicht das gewünschte Ergebnis war. Aber letztendlich gibt das uns nochmal eine zusätzliche Motivation, für London alles zu geben, um es dort besser zu machen.
Die Auslosung für das Reckfinale kam mir leider nicht ganz entgegen, da ich als erster ans Gerät musste. Diese Situation hatte ich das letzte Mal bei den Olympischen Spielen in Peking und das lief nicht ganz so gut. Deswegen war ich diesmal umso mehr konzentriert, die Situation zu meistern. Und es klappte sehr gut. Ich bekam meine neue Reck-Kür mit dem Schwierigkeitsgrad von 7,5 sauber durch und legte erstmal gut vor. Weiter hinten kamen dann zwei Chinesen, die an mir vorbeizogen mit den Schwierigkeitsgraden 7,6 und 7,7 und als letztes stand noch der Mehrkampf- und Bodenweltmeister Kohei Uchimura aus Japan an. Der Junge ist unglaublich und nie zu unterschätzen. Er stockte seine Übung auf und präsentierte sie perfekt. Besser ging es wirklich nicht und er kam ganz knapp vor mich, sodass ich auf Platz vier abrutschte und leider keine Medaille gewann. Aber die Enttäuschung um die verpasste Medaille war sehr schnell vergangen, da ich mich so glücklich schätzen durfte, nach dem Achillessehnenabriss im Januar, überhaupt dabei gewesen zu sein. Das war ein riesen Comeback und ein toller Erfolg für mich. Der Weg zu den Olympischen Spielen war geschafft und somit konnten alle zufrieden sein.
Nach der WM bin ich noch einmal in der Bundesliga gestartet und habe zwei Turniere in der Schweiz erfolgreich bestritten. Doch jetzt reicht es mit Wettkämpfen für dieses Jahr. In Absprache mit Dr. Peil nehme ich die Belastung jetzt ein bisschen raus, um dem Körper nach den sehr anstrengenden Monaten auch Ruhe zu gönnen. Das Jahr war lang und hart und ich probiere im Dezember jetzt nochmal ein bisschen Ruhe hinein zu bekommen, mache nochmal eine Woche frei um die Weihnachtstage herum, sodass ich dann frisch und erholt im Januar meine Olympia-Vorbereitung starten kann.
Ich möchte mich jetzt noch einmal bei all meinen Fans, meinem Arzt Dr. Peil und dem ganzen Team, meiner Familie und meinen Freunde für die großartige Unterstützung während dieser wirklich nicht einfachen Zeit bedanken.Ich freue mich schon sehr auf das kommende Olympia-Jahr und werde wieder alles geben, um meinen Traum vom olympischen Gold in London verwirklichen zu können.
Ich wünsche allen zuerst eine schöne vorweihnachtliche Zeit, dann natürlich ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen super Rutsch ins neue Jahr und dann starten wir das Projekt „London 2012“.
Macht es gut und ich freu mich auf euch im neuen Jahr.
Euer Fabi
Hallo meine Fans,
wir ihr sicherlich mitbekommen habt, war ich dieses Jahr nicht hundertprozentig fit – aufgrund von Problemen an meiner Achillissehne. Somit musste ich leider auf den Mehrkampf bei der diesjährigen WM in Rotterdam verzichten sowie auf viele weitere schöne Wettkämpfe in diesem Jahr. Bereits seit dem Japan Cup im Sommer dieses Jahres habe ich mit Problemen am Fuß zu kämpfen gehabt und musste somit mit Blick auf die kommenden Jahre clever reagieren. Die Entscheidung auf Boden und Sprung zu verzichten, fiel mir nicht leicht. Aber ich wollte die WM nächstes Jahr und Olympischen Spiele 2012 in London nicht gefährden. Daher beschloss ich nach dem Swiss Cup in diesem Jahr meine Wettkampfsaison zu beenden, um dem Fuß die Ruhe zu geben, die er benötigt. Ich bin momentan auf dem besten Weg und freue mich schon riesig, wenn ich wieder im Mehrkampf antreten kann, um mit Leuten wie Kohei Uchimura aus Japan zusammen wieder voll angreifen zu können.
In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei meinem Arzt Dr. Peil und seiner ganzen Crew in der Sportklinik Bad Nauheim recht herzlich bedanken, dass sie mich so tatkräftig unterstützen und wirklich eine super Arbeit machen!
Die letzten Wochen seit der WM verliefen sehr interessant: Das Training ging mit voller Kraft weiter und der Spaßfaktor an neuen Bewegungen zu experimentieren war sehr hoch. Außerhalb der Turnhalle durfte ich an superlustigen und coolen Veranstaltungen wie dem TV Total-Turmspringen in München mitmachen. Die Absprünge vom 3-Meter-Brett stellen keine Belastung für den Fuß dar und somit stand der Teilnahme nichts im Wege.
Es war ein sehr spaßiges Event und auch dort ging ich mit meinen Sprüngen volles Risiko. Im Finale zeigte ich einen dreieinhalbfachen Salto vorwärts gehockt und habe ihn fast sauber ins Wasser gebracht. Das war ein riesen Ding und ich hatte sehr viel Spaß daran, wieder alles zu geben. Im Endeffekt kam ein guter zweiter Platz heraus, aber es ist ja auch eine Show und kein ernstzunehmender Wettkampf. Trotzdem ist der Ehrgeiz natürlich da, immer perfekt zu springen.
Jetzt bin ich aber auch froh, dass das Jahr allmählich zu Ende geht und Weihnachten vor der Türe steht. In diesem Zusammenhang wünsche ich Euch allen eine besinnliche und wunderschöne Weihnachtszeit mit all Euren Liebsten und dann einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr!
Swiss Cup 2010 Zürich 31. Oktober 2010
Eine Woche nach der WM stand ein schönes Paar-Turnier in der Schweiz an. Bei dem Swiss Cup turnt man immer paarweise. Sprich immer ein Turner und eine Turnerin der gleichen Nation gehen an die Geräte. Die Wertungen werden addiert und man geht durch zwei Vorrunden und ein Halbfinale bis hin zum Finale. Ich war dieses Jahr mit Elisabeth Seitz am Start. In der Vorrunde turnte Eli am Stufenbarren und Boden und ich an den Ringen und am Reck. Jede unserer Übungen klappte sehr gut und man merkte, dass wir noch in WM-Form sind. Es waren zwölft Teams am Start und die besten acht kamen ins Halbfinale. Eli und ich kamen als zweitbestes Team weiter. Im Halbfinale turnte Eli am Balken und ich am Barren. Auch dieses Mal kamen wir wieder sehr gut durch unser Programm und qualifizierten uns als zweitbestes Team für das Finale. Dorten standen dann die vier besten Teams. Im Finale durfte man ein Gerät aus der Vorrunde wiederholen. Eli und ich wählten natürlich unsere Besten aus und somit hatten wir die besten Chancen. Eli ging noch mal an den Stufenbarren, an dem sie die Woche zuvor ein phänomenales Finale bei der WM geturnt hatte. Ich ging natürlich noch mal ans Reck, um dort die meisten Punkte zu sammeln. Eli legte mit einer grandiosen Übung sehr gut vor und ich durfte dann nachziehen. Ich ging nicht auf Nummer sicher und legte wieder alles rein. Die Übung lief fast identisch zur Vorrunde und der Sieg war uns sehr nahe. Wir mussten nur noch ein Team abwarten und dann war es geschafft. Eli und ich gewannen den Swiss Cup 2010 und waren super glücklich eine Woche nach der WM noch mal so gut geturnt zu haben.
2010-10-24WM Rotterdam 17. bis 24. Oktober 2010
Die WM in Rotterdam hatte eine große Bedeutung für mich. Ich bin nämlich genau im Jahr 1987 bei der damaligen WMin Rotterdam zur Welt gekommen. Und auch noch exakt dann als gerade der damalige Weltmeister am Reck seine Finalübung turnte. Somit war es für mich ein riesen Ereignis. Fast auf den Tag genau stand ich 23 Jahre später selbst im Reckfinale.
Aber zuerst einmal standen wir mit der Mannschaft im Finale, nachdem wir eine passable Qualifikation geturnt haben. Ich bin an den Geräten Pauschenpferd, Ringe, Barren und Reck an den Start gegangen und habe jeweils sehr gute Übungen abgeliefert. Bei Barren und Reck stand ich im Finale, ebenso mit dem Team.
Wir gingen ohne große Erwartungen in das Mannschaftsfinale, da Marcel Ngyuen vorab aufgrund eines Wadenbeinbruchs ausgefallen war und ich an Boden und Sprung auch nicht antreten konnte. Wir haben mit voller Motivation und Energie geturnt und ein Gerät nach dem anderen super hinter uns gebracht. Es war sehr wichtig, dass jede Übung klappte, da es keinen Streichwert gab und jedes Zehntel entscheidend war. Und genau dort lag unsere Chance, indem wir nämlich fehlerfrei (wie dieses Jahr auch schon bei der EM) durch unser Programm kommen. Ich turnte an Ringen, Barren und Reck sehr gut und war somit glücklich und zufrieden mit mir selbst. Meine Teamkollegen zeigten auch einen super Wettkampf und am letzten Gerät, dem Pauschenpferd, zeigte Sebastian Krimmer als letzter Mann sein Können und fuhr uns mit einer super Übung die Bronzemedaille ein.
Drei Tage später standen dann meine zwei Gerätefinals (Barren und Reck) an. Ich war hoch motiviert und konzentriert an dem Tag und freute mich einfach riesig auf den Wettkampf. Das warm-up lief schon sehr gut und ich hatte ein gutes Gefühl. Vor dem Barrenfinale haben mein Vater und ich noch mehr Wert auf die Ausführung gesetzt. Ich war als letzter Starter dran und hatte somit alles in der Hand. Ich wusste, dass die ersten zwei Plätze von den Chinesen belegt sind, aber bemühte mich somit um Bronze. Ich zeigte meine beste Übung, die ich bis dato geturnt hatte und machte nur einen kleinen Hüpfer nach dem Abgang. Aufgrund des Hüpfers wurde es ganz eng und mir fehlten dann leider zwei Zehntel zum Dritten und so wurde ich Vierter. Nichtsdestotrotz war ich super glücklich über die Platzierung, da es mein erstes WM-Barrenfinale war.
Kurze Zeit später stand dann das Reckfinale auf dem Programm. Ein so hochkarätiges Finale gab es noch nie und wirklich jeder hatte die Chance eine Medaille zu gewinnen. Das Starterfeld war wirklich unglaublich und somit war die Einstellung ganz klar: „No risk, no fun!“.
Ich startete als Sechster und wusste, dass nach mir noch der Chinese kommt, der mir die Platzierung streitig machen könnte. Aber zuerst war der Lokalmatador Epke Zonderland an der Reihe. Er ist ein Reckspezialist und geht immer volles Risiko. Epke kam sehr gut durch seine Übung und die ganze Ahoi Arena in Rotterdam hob fast ab. Die Stimmung war unglaublich und ich fühlte mich wie bei der WM in Stuttgart 2007. Genauso war es für mich dort auch und somit freute ich mich riesig für Epke, weil ich sehr gut nachvollziehen konnte unter welcher enormen Anspannung er stand.
Er ging natürlich in Führung und setzte ein Achtungszeichen. Ich wusste, dass alles passen muss, um gewinnen zu können und somit legte ich sehr viel Wert auf Perfektion in meiner Reckübung. Es gelang mir, alles super auszuturnen und den Abgang perfekt zu stehen. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich und erleichtert, wie nach dieser Übung. Ich freute mich unglaublich und wartete auf die Wertung. Es war ganz knapp und ich lag noch nicht einmal ein Zehntel hinter Epke – aber gleichzeitig freute ich mich für ihn, da er es verdient hatte, im eigenen Land Weltmeister zu werden. Doch wie bereits erwähnt, kam der Favorit zuletzt. Der Chinese zeigte die schwierigste Übung an diesem Abend und schaffte es tatsächlich mit einem Zehntel vor Epke zu landen. Es war ein wahnsinniges Finale und ich bin überglücklich mit meiner Bronzemedaille. Für mich war es wirklich wichtig, allen zu zeigen, dass mit mir wieder zu rechnen ist nach meinem verletzungsbedingten WM-Aus in 2009 aufgrund eines Bänderrisses. Die WM 2010 in Rotterdam war ein voller Erfolg und ich freue mich auf die kommende Zeit bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London.
Venturelli – Neuer Sponsor:
Diesen Sommer hatte ich eine sehr nette Begegnung mit Paolo Venturelli. Er stellt die Turn-Schläppchen her, die wir an Boden und Sprung nutzen. Dieses Schuhwerk ist sehr wichtig für die Gesundheit der Füße. Man kann durch individuelle Anfertigungen auf Probleme Rücksicht nehmen und somit prophylaktisch sehr gut agieren.
Vor allem schon in der WM-Vorbereitung dieses Jahr hatte ich eine Spezialanfertigung in meinen Schläppchen und konnte somit direkt auf meine Achillessehnen-Probleme reagieren. Daher freue ich mich riesig über die Kooperation mit Herrn Venturelli und bin optimistisch, dass das eine sehr gute Zusammenarbeit wird.
Fabian Hambüchen - Die Autobiographie
Hallo liebe Fans, wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, wird schon bald meine Autobiographie veröffentlicht. Ab morgen, Mittwoch den 15. August, ist es nun so weit und sie wird im Handel zu kaufen sein. Es ist ein sehr interessantes, lustiges und sehr humorvolles Buch über mein bisheriges Leben. Auch wenn ich erst 22 Jahre alt bin, habe ich bereits sehr viel erlebt und es hat sich wirklich gelohnt, dies alles in einem Buch niederzuschreiben. Ich bin super glücklich und sehr stolz auf meine Autobiografie und wüsche Euch allen ganz viel Spaß damit. Man kann in dem Buch wirklich gut den "Menschen" Fabian Hambüchen kennenlernen und ich bin der Meinung, dass uns das gut gelungen ist. In diesem Sinne, habt Spaß beim Lesen und lasst es Euch gut gehen.
Macht´s gut. Euer Fabi"
Neuer Sponsor – POWERBAR:
Ich möchte allen meinen neuen Sponsor Powerbar vorstellen. Ich denke, dass viele wissen was hinter diesem Namen steht, aber kurz ein paar Worte von mir dazu. Powerbar ist in der Fitness-Branche tätig und unterstützt viele Fitness-Ketten sowie Sportler und dient der sportgerechten Zusatzernährung. Es ist wirklich enorm wichtig sich bewusst zu ernähren, vor allem vor, während und nach dem Sport. Da bietet Powerbar sensationelle Produkte an und ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass es wirklich eine große Hilfe für mich ist. Ob es Proteine, Kohlenhydrate oder Mineralien sind: Powerbar bietet alles, um seinen Körper und seine Leistung auf Vordermann zu bringen. Daher bin ich super glücklich, solch einen tollen Sponsor seit neuestem an meiner Seite zu haben. Ich freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit.
2010-06-11Japan:
Nach dem Auftritt bei Günter Jauch hieß es dann für mich allmählich wieder in Form zu kommen, weil am 3.-4. Juli der Japan Cup ansteht. Dafür bin ich jetzt am 6. Juni schon nach Japan geflogen und bereite mich die ersten zwei Wochen wieder im KONAMI-Club vor. In der dritten Woche kommt die Nationalmannschaft hinzu und wir bereiten uns weiter im "National Training Center" auf den Wettkampf vor.
Von daher drückt mir und dem ganzen Team wieder ganz fest die Daumen, dass beim Wettkampf alles gut geht und ich meld mich danach wieder.
Wer wird Millionär – Prominentenspecial:
Nach dem Bundesligawettkampf ging es erstmal relativ entspannt zur Sache, weil nichts weiteres an Wettkämpfen anstand. Somit widmete ich mich mehr meinen Sponsoren und den Medien für Termine. Ich durfte bei "Wer wird Millionär- Prominentenspecial" mitmachen und es war einfach nur grandios. Als Team Hambüchen (Vater & ich) haben wir am „WWM-Prominentenspecial“ teilgenommen und 125.000€ gewonnen. Einfach grandios. Das Geld wurde für einen guten Zweck gespendet. Jeder Teilnehmer durfte selbst entscheiden, wem das Geld zukommen soll. Ich hab mich für einen ehemaligen Turner, Johannes Hablik, entschieden. Johannes Hablik ist leider nach einem Turnunfall vor acht Jahren querschnittsgelähmt. Jeder der ihm helfen möchte kann sich unter www.friends4jo.de beteiligen. Es würde mich persönlich sehr freuen.
2010-06-11„Sterne des Sports in Gold“- Gewinner: PSV Saarbrücken:
Als Botschafter der „Sterne des Sports“ war es meine Pflicht, dem Sieger des Goldenen Sterns des letzten Jahres persönlich zu gratulieren. Daher fuhr ich an einem Mittwochnachmittag nach Saarbrücken zum PSV. Diese Initiative der Volksbanken und Raiffeisenbanken ist ein gelungener Wettbewerb für alle Sportvereine in Deutschland. Es können sich alle Vereine bewerben bzw. ihr Vereinsinternes Programm vorstellen und durch außergewöhnliche Leistungen auf sich aufmerksam machen. Der PSV stach mit seiner Tanzgruppe für Sehbehinderte bzw. Blinde hervor. Ich habe mich selbst davon überzeugt und vor allem als „Nicht-Tänzer“ ist es für mich ein Rätsel, wie man dies trotz des Handicaps schaffen kann. Ich bewundere diese Menschen sehr und möchte hiermit dem Verein ein riesen Lob für sein großes Engagement aussprechen.
2010-06-11Bundesliga: NTT Hannover vs KTV Straubenhardt:
Nach der sehr erfolgreichen EM in Birmingham war keine lange Ruhephase eingeplant. So dass ich in der ersten Woche zwar ein bisschen weniger trainiert habe, aber trotzdem täglich einmal in der Halle war. Auch ein Grund dafür, dass ich nicht komplett aus dem Training gegangen bin, war der Bundesliagwettkampf zwei Wochen nach der EM. Ich hatte diesen Wettkampf nicht wirklich eingeplant, aber habe mich kurzfristig dafür entschieden. Ich hab mich recht gut gefühlt, war noch einigermaßen in Form von der EM und wollte einfach einen schönen Wettkampf mit viel Spaß und Freude erleben. Somit trat ich dann in Hannover für meinen Verein - den KTV Straubenhardt - an vier Geräten an. Diese waren Pauschenpferd, Ringe, Barren und Reck. Die ersten drei Geräte verliefen ziemlich gut für mich. Am Reck war ich als letzter an der Reihe und wir hatten den Wettkampf zu diesem Zeitpunkt bereits gewonnen, sodass ich mir selbst gesagt habe: „No risk, no fun". Somit hab ich alles an Schwierigkeit in meine Reckübung reingepackt und musste leider bei einem Flugelement das Gerät verlassen. Aber trotz allem hat der Wettkampf wirklich sehr viel Spaß gemacht und es tat gut, mal ganz ohne jeglichen Druck turnen zu können.
2010-06-11EM Birmingham:
Die Anreise verlief schon alles andere als planmäßig. Aufgrund des Vulkanausbruchs auf Island und der daraus folgenden Aschewolke sind wir nicht mit dem Flugzeug sondern mit dem Bus in Birmingham angereist. Der Bus fuhr nachts um 3.30 Uhr los. Um 21 Uhr Ortszeit sind wir schließlich in Birmingham angekommen. Wir waren somit circa 20 Stunden unterwegs und waren dementsprechend müde bei der Ankunft.
Die UEG (Europäische Turnunion) hat zu unserem Vorteil den Qualifikationswettkampf einen Tag nach hinten verschoben, sodass wir alle mehr Zeit hatten uns nach der langen Anreise zu erholen. Von Tag zu Tag wurden wir fitter und als es an dem Freitag in die Qualifikation ging, waren wir alle sehr motiviert und voller Energie. Der Wettkampf verlief an sich ganz gut, wobei wir hier und da noch kleinere Fehler hatten, die uns aber nicht großartig geschadet haben. Nach der Quali lagen wir mit dem Team auf Platz 2 und an den Einzelgeräten hatten wir insgesamt acht Startplätze erturnt. Ich persönlich war an den Ringen und am Reck im Finale. Aber unsere Hauptpriorität war das Mannschaftsergebnis. Direkt am darauffolgenden Tag hatten wir das Mannschaftsfinale, wo wir noch mal alles geben wollten. Ich muss ehrlich gestehen, dass wir alle von Gold geträumt haben, aber dafür wäre ein perfekter Wettkampf notwendig. Ich habe so etwas noch nie erlebt! Wir haben es wirklich geschafft keinen einzigen Fehler in unserem Wettkampf zu haben und wurden somit zum ersten Mal seit vielen Jahren Mannschafts-Europameister. Das war einfach nur Wahnsinn und wir waren und sind überglücklich.
Zeit zum Feiern blieb natürlich nicht, da am nächsten Tag noch die Einzelgeräte-Finals anstanden, wo wir auch noch viele Chancen hatten. Am Boden gab es Gold für Matthias Fahrig und Bronze für Marcel Nguyen. Am Sprung holte Matze sich auch noch Silber. Es sah sehr viel versprechend bis dahin aus und Philipp Boy und ich durften noch ans Reck. Wir turnten beide eine super Übung und holten uns gemeinsam die Bronze Medaille. Ich bin super stolz auf mich und das ganze Team, dass wir den hohen Erwartungen entsprochen haben und das Hammerprogramm von drei Wettkämpfen in drei Tagen alle gesund und sehr erfolgreich überstanden haben.
Das Jahr 2010 hat für mich sehr gut begonnen.
Ich war zwischen den Jahren auf der AIDA in der Karibik und habe mich nach dem anstrengenden und turbulenten Jahr 2009 sehr gut erholt. Danach ging es relativ schnell ins 3-wöchige Trainingslager nach Japan. Ich war wieder alleine unterwegs in Tokio und konnte gut im KONAMI - Sportsclub trainieren. Die drei Wochen verflogen ziemlich schnell. Ich habe wieder sehr viel Spaß mit den Jungs gehabt und somit auch wieder viel gelernt in Japan.
Nach meiner Rückkehr aus Japan, ging es direkt in die Vorbereitung für das jährliche Einladungs-Turnier, dem American Cup, in Worcester/Massachussets. Der American Cup ist ein Mehrkampf-Turnier und somit habe ich mich so gut wie möglich an allen Geräten fit gemacht. Ich habe beim American Cup einen guten 4. Platz erreicht und war sehr zufrieden. Meine Form war bis dahin noch nicht perfekt, aber der Höhepunkt für das erste Halbjahr ist die EM Mitte/Ende April in Birmingham/GBR. Der American Cup war somit ein guter Einstieg ins neue Jahr und hat eine gute Basis gebildet, um sich jetzt für die EM in Bestform zu bringen.
Am Ostersonntag geht es ins 2-wöchige Trainingslager nach Kienbaum. In Dessau findet am 17.4. der abschließende Länderkampf statt, bevor es dann am 18.4. nach Birmingham geht.
In Birmingham finden die Wettkämpfe vom 22.4 - 25.4. statt. Wie immer werde ich mein Bestes geben und probieren vorne mitmischen zu können. Bei dieser EM gibt es keinen Mehrkampf, sondern nur einen Team-Wettbewerb und die Finals an den einzelnen Geräten. Wir sind als Team momentan noch Vize-Europameister und werden natürlich alles geben, um diesen Platz zu verteidigen.
In diesem Sinne: Drückt mir und der ganzen Nationalmannschaft die Daumen für die EM und ich wünsche allen frohe Ostern und einen schönen Frühlingsanfang.
Bis dann, euer Fabi"
TV Total Turmspringen in München
Nach meinem vierten Platz vom vergangenen Jahr war ich sehr motiviert diesmal besser abzuschneiden. Meine beiden Sprünge in der Vorrunde waren sehr gut und ich konnte mich als Bester für das Finale qualifizieren. Und war somit in der gleichen Situation wie bereits 2008. Nun stellte sich mir die Frage, welchen Sprung ich im Finale zeigen würde. Sollte ich alles riskieren? Oder eher einen gut meisterbaren Sprung wählen?
Ich entschied mich für den schwierigen, aber nicht ganz so riskanten Sprung. Das war eine gute Entscheidung. Der Sprung ist mir gut gelungen und ich habe damit das Event gewonnen. Über den Sieg habe ich mich sehr gefreut und das Turmspringen mit den anderen Gästen hat mir viel Spaß gemacht.
Bundesligafinale 2009 in Karlsruhe
KTV Straubenhardt gegen den SC Cottbus. Wir wussten, dass es ein harter Kampf werden würde. Die letzten Jahre waren die Finalkämpfe gegen Cottbus immer schwierig. Aber gerade deshalb waren wir höchst motiviert und hatten das feste Ziel vor Augen, diesmal den Titel zu holen.
Nach drei Geräten lagen wir nur knapp vor dem SC Cottbus. Leider haben wir am Pauschenpferd recht viele Punkte gegen Cottbus verloren. Doch davon ließen wir uns nicht beirren. Am Sprung und am Barren haben wir wieder Punkte gut gesammelt. Vor dem Reck war noch nichts entschieden. Doch letztendlich sicherten wir uns den Titel mit vier guten Übungen – und sind überglücklicher deutscher Meister mit dem KTV Straubenhardt geworden!
Champions Trophy in Stuttgart
Am 15. November 2009 fand in Stuttgart eine weitere Etappe der Champions Trophy statt. In den letzten Wochen habe ich mich sehr hart vorbereitet. Daher war ich gut in Form. Allerdings ist es schwierig, die Kondition für den Boden in nur zehn Tagen aufzubauen. Mit viel Glück bestand weiterhin die Chance, den Gesamtsieg der Champions Trophy für mich zu entscheiden. Allerdings hätte mein Wettkampf dafür perfekt sein müssen. Und der Russe Maxim Deviatovski hätte höchstens den dritten Platz belegen dürfen. Es war also noch alles offen, auch wenn der Wettkampf eine Herausforderung wurde.
Die Bodenübung am Anfang war sehr schwierig, weil ich mental noch mit meinem Fuß beschäftigt war. Auf der letzten Bahn ist mir dann leider noch ein kleiner Fehler unterlaufen. Das war schade, hat mich aber nicht daran gehindert, motiviert an die Geräte zu gehen. Pauschenpferd und Ringe liefen gut. Auch der Russe war sehr gut in Form und sehr konzentriert. Immerhin ging es auch um einen Mercedes SLK. Daher waren alle Turner sehr bemüht ihr Bestes zu geben ;-)
An den letzten drei Geräten wurde es noch spannend. Hinzu kam das tolle Publikum. Die Stimmung war fantastisch. Sprung und Barren verliefen normal. Punktemäßig lag ich hinter Deviatovski, der seine Führung weiter ausbaute. Am Reck habe ich dann noch mal alles gegeben. Da wurde es richtig knapp und spannend. Der Russe war noch mal richtig gefordert. Aber Maxim kam gut durch sein Programm und hat somit verdient den Wettkampf und die Gesamtwertung gewonnen. Ich habe mich sehr für ihn gefreut und war auch mit meiner Leistung ausgesprochen zufrieden. Mein Fuß hat alles gut überstanden. Und ich bin glücklich, dass ich nach London noch mal alles geben konnte.
Jetzt bin ich gespannt auf das Bundesligafinale Ende November.
Bis bald,
Euer Fabi
27 Tage
… war mein Außenbandriss her, der mich gezwungen hat, die WM-Teilnahme in London abzusagen. Nur 27 Tage nach der Verletzung habe ich wieder in der Halle gestanden. Denn am 7. November wurden in Straubenhardt die Bundesliga-Wettkämpfe ausgetragen.
Ich habe vier Geräte geturnt. Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden. Obwohl mir das Turnen noch ein bisschen schwer fiel. Ich arbeite daran in den nächsten Wochen wieder richtig fit zu werden, damit ich bei den kommenden Wettkämpfen voll angreifen kann. Denn am 28. November stehe ich mit dem KTV Straubenhardt in Karlsruhe im Finale.
Ich möchte mich bei Euch allen für Eure Unterstützung bedanken. Drückt mir gerne auch für die nächsten Wettkämpfe die Daumen!
Bis bald,
Euer Fabi.
Yuri Ryazanov
Bei der WM in London holte mein russischer Turnkollege Yuri Ryazanov im Mehrkampf Bronze und wir alle haben uns riesig für ihn gefreut. Ich kenne Yuri schon lange und gut, weil wir gemeinsam in der Bundesliga für den KTV Straubenhardt geturnt haben.
In der Nacht von Montag auf Dienstag ist Yuri tragischerweise bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ich bin geschockt und sehr traurig. Yuri war ein sehr netter, höflicher und zuvorkommender Mensch. Sowohl aus menschlicher als auch aus Turnersicht ist der Tod von Yuri ein schwerer Verlust. Auf diesem Weg möchte ich Yuris Familie mein Beileid aussprechen.
Es tut mir aufrichtig leid!
Liebe Fans,
wie ihr wahrscheinlich alle mitbekommen habt, befinde ich mich momentan in London zur WM. Leider nur als Zuschauer: Beim Podiumstraining habe ich mich am Boden verletzt. Ich bin mit dem Fuß umgeknickt und habe wir dabei das Außenband gerissen. Es folgt nun eine sechswöchige Pause, in der ich den Fuß nur wenig belasten kann. Danach bin ich aber wieder voll einsatzfähig. Ich muss glücklicherweise nicht operiert werden, so dass man von Glück im Unglück sprechen kann. :)
Natürlich ist es schade, dass ich nun nicht an der WM teilnehmen kann. Vor allem, wenn ich sehe, welche Optionen ich hatte. Aber ich bin ja noch jung! Jetzt schaue ich weiter nach vorne, um nächstes Jahr wieder voll angreifen zu können! Und ich werde definitiv gestärkt zurückkommen… Darauf kann sich jeder verlassen!!!!
Für die WM in London wünsche ich nun meinen beiden Teamkollegen, Marcel Ngyuen und Matthias Fahrig, alles Gute für die Finals. Ich hoffe, dass sie gesund und erfolgreich aus dem Wettkampf kommen.
Bis bald,
Euer Fabi!
Fabian Hambüchen wird Botschafter für die „Sterne des Sports“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken
Mit Deutschlands bestem Kunstturner Fabian Hambüchen gewinnen die Volksbanken und Raiffeisenbanken einen neuen Partner. Der 21jährige tritt in den nächsten zwei Jahren als Botschafter für die renommierte Auszeichnung „Sterne des Sports“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken und des Deutschen Olympischen Sportbundes, die sozial besonders engagierte Sportvereine ehrt, auf.
„Wir freuen uns, mit Fabian Hambüchen einen der bekanntesten und profiliertesten Spitzensportler, der zugleich dem Breitensport eng verbunden ist, für uns gewonnen zu haben“, erklärt Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).
„Fabian Hambüchen ist erfolgsorientiert und behält dabei Bodenhaftung. Teamgeist und Fairness zeichnen ihn aus. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem hervorragenden Partner für die genossenschaftliche Bankengruppe und Botschafter für die Initiative „Sterne des Sports“.
Mit den „Sternen des Sports“ zeichnen die Volksbanken und Raiffeisenbanken zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) seit 2004 Sportvereine aus, die sich in verschiedenen Bereichen wie Gesundheit, Integration, Familien-, Kinder- und Seniorensport mit herausragendem sozialem Engagement verdient gemacht haben. Die Sterne werden in Bronze (lokale Ebene), Silber (Landesebene) und Gold (Bundesebene) vergeben. „Ohne die Basis des Breitensports wären die Erfolge des Spitzensports nicht möglich“, freut sich der jetzt in Wetzlar lebende Hambüchen, der ein Fachhochschulstudium in Wirtschaft und Sport absolviert, über die Kooperation.
„Mit einem Einsatz für die ´Sterne des Sports´ möchte ich mich in besonderem Maße für den Vereinssport in Deutschland engagieren“, erklärt Fabian Hambüchen. Erstmals wird der Turner im November in der Jury den „Stern des Sports“ in Gold für 2009 mit vergeben.
Bei den Olympischen Spielen von Athen 2004 begann die außergewöhnliche Karriere von Hambüchen mit einem siebten Platz am Reck. Ein Jahr später holte er bei der Europameisterschaft seinen ersten großen Titel. Der bisherige Höhepunkt seiner Karriere war WM-Gold 2007, ebenfalls am Reck, M-Silber im Mehrkampf und WM-Bronze mit der Mannschaft. In diesem Jahr steht im Oktober mit der Einzel-Weltmeisterschaft vom 12. bis 18.Oktober 2009 das nächste große Highlight auf dem Programm.
Auch für den Deutschen Olympischen Sportbund bedeutet die Verpflichtung von Hambüchen eine außergewöhnliche Entwicklung. „Es zeigt die ganz besondere Wertschätzung, die die Sterne des Sports bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken genießen“, sagte DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch.
„Jetzt kann die Auszeichnung noch mehr an Schwung entwickeln, als sie bisher schon besaß.“ Fabian Hambüchen wird darüber hinaus im Rahmen der neuen Werbekampagne der Volksbanken und Raiffeisenbanken „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt – Wir machen den Weg frei“ zu sehen sein.
Weitere Informationen:
www.sterne-des-sports.de,
www.bvr.de und
www.was-uns-antreibt.de
Champions Trophy Nummer 2 in Berlin
Ich bin glücklich, dass ich in Berlin fehlerfrei durch mein Programm gekommen bin. Aber es war kein einfacher Tag! Vereinzelt habe ich wirklich kämpfen müssen. Im Vergleich zur WM-Qualifikation in Achern verlief es allerdings schon viel besser. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Vorbereitungen für die WM in London weiterhin positiv verlaufen. Die Stimmung in der Berliner Max-Schmeling-Halle war fantastisch und alle Turner hatten sehr viel Spaß.
Im Anschluss an die Champions Trophy bin ich direkt weiter gereist in das Trainingslager nach Kienbaum. Hier bereite ich mich weiter intensiv auf die Weltmeisterschaft vor. Die WM findet vom 12. bis 18. Oktober 2009 in London statt. Wie immer freue ich mich über die Unterstützung von meinen Fans und bedanke mich dafür bereits jetzt!
Ich melde mich wieder nach der Weltmeisterschaft und werde berichten, wie diese verlaufen ist!
Bis bald,
Euer Fabi!
WM-Qualifikation in Achern
Der Boden und das Pauschenpferd haben mir bei der WM-Qualifikation in Achern ein bisschen Sorgen bereitet. Dafür verliefen die vier anderen Geräte (Barren, Reck, Sprung und Ringe) ziemlich gut. Der Wettkampf war für mich ein guter Test für die Weltmeisterschaft in London. Toll war auch die gute Stimmung in Achern. An dieser Stelle möchte ich mich allen Fans für die Unterstützung beim Wettkampf bedanken.
2009-08-03Liebe Fans,
ich bin zurück von meinem Japan-Trip. Es war eine ausgesprochen schöne Zeit. Insgesamt war ich drei Wochen in Japan. Die erste Woche war ich ganz alleine im KONAMI-Sportsclub. Dort konnte ich mich super für den Japan Cup vorbereiten. Vor der WM 2007 in Stuttgart war ich auch schon mal in diesem Club. Daher wusste ich auch, wie gut es dort ist. Nach dieser sehr trainingsintensiven Woche bin ich ins National Training Center gereist, wo dann auch die deutsche Nationalmannschaft dazu kam. Gemeinsam mit der japanischen Nationalmannschaft stand uns eine Woche sehr gutes, aber auch sehr hartes, Training bevor. Und so sind wir topfit zum Wettkampf gereist. Beim Japan Cup wurden die besten sechs Mannschaften der letzten olympischen Spiele eingeladen, um einen Mannschaftswettbewerb und einen Mehrkampf auszuturnen. Der Mannschaftswettkampf war spannender als jeder Krimi! Wir lagen bis zum letzten Gerät auf Platz vier. Am Boden ist es uns gelungen die Russen abzufangen. Damit haben wir uns den dritten Platz gesichert, worüber wir alle sehr glücklich waren!
Am nächsten Tag stand der Mehrkampf an. Auch dieser entwickelte sich bis zum Ende zu einem harten Kampf. Der Japaner Kohei Uchimura und ich haben uns einen guten Zweikampf geliefert. Vor dem letzten Gerät, dem Reck, lag er mit einem Punkt vor mir. Ich wusste, dass es ganz knapp wird! Ich entschied mich, eine sichere Übung zu turnen, um auf jeden Fall den zweiten Platz zu halten. Uchimura musste nur noch normal durch sein Programm, um sich den Sieg zu sichern. Dies ist ihm gelungen und er gewann verdient vor mir. Ich bin aber super glücklich über meinen Wettkampf. Ich bin fehlerlos durchgekommen und es war mein bester Mehrkampf seit Peking! Ich habe das Gefühl wieder richtig da zu sein. Bis zur WM im Oktober werde ich jetzt richtig Gas geben. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Also macht´s gut!
Euer Fabi
„Liebe Fans,
entschuldigt mich für meine längere Abwesenheit. In der letzten Zeit gab es sehr viel Trubel, aber nun gibt es wieder aktuelle News für Euch. Vielen Dank für Eure treue Unterstützung!“
2009-06-09Trennung von Freundin Viktoria
Wie die meisten wahrscheinlich schon mitbekommen haben, habe ich mich von meiner Freundin Viktoria getrennt. Wir waren zwei Jahre zusammen und hatten auch viele schöne Momente. Aber die Gefühle waren nicht mehr ausreichend und es hat nicht mehr funktioniert. Ich persönlich konzentriere mich jetzt weiterhin voll auf meinen Sport und es geht normal weiter. Ich habe sportlich noch sehr viel vor!
2009-06-09Internationales Deutsches Turnfest 2009 in Frankfurt
Das Turnfest war der absolute Wahnsinn. Es war sehr anstrengend für mich, da ich jeden Tag Programm hatte. Dennoch war ich sehr erfolgreich und hatte eine wirklich gute Zeit in Frankfurt.
Die Champions Trophy war ein super Start für mich in diese Turnfestwoche. Der Wettkampf begann alles andere als gut: mit zwei Fehlern am Boden und Pauschenpferd. Aber mit den Ringen begann die Aufholjagd. Sie endete sehr spannend mit dem ersten Platz. Es war ein riesiger Wettkampf vor einem super Publikum! Die Stimmung war atemberaubend.
Die deutschen Meisterschaften verliefen auch sehr gut für mich. Ich konnte fünf Titel und zwei Bronzemedaillen holen. Dies ist mein momentaner Rekord. Insgesamt komme ich jetzt auf 25 DM-Titel bei den Senioren.
Das absolute Highlight war natürlich die Stadiongala am letzten Tag des Deutschen Turnfestes. Vor rund 40.000 Zuschauern eine Reckübung mitten in der Commerzbank-Arena zu turnen ist eine Ehre – und macht besonders viel Spaß!
Die Turnfestwoche war somit sehr amüsant und hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle Fans, die mich unterstützt haben, die in die Halle kamen und die jederzeit hinter mir standen! Vielen Dank an Euch alle!!!
EM-Mailand im April
Die EM in Mailand war ein voller Erfolg. Auch wenn es mit dem Reck nicht geklappt hat, konnte ich mit zwei Goldmedaillen und einer Bronzemedaille nach Hause fahren. Ich habe den Mehrkampf-Titel geholt und Gold am Boden. Dazu kam noch die Bronzemedaille am Barren, worüber ich mich sehr gefreut habe. Einmal mehr habe ich gezeigt, dass mir der Mehrkampf sehr wichtig ist und ich nicht nur ein Reckspezialist bin.
2009-03-27Turnier der Meister 2009 in Cottbus/GER
Ende März fand in Cottbus das Turnier der Meister 2009 statt. In der Qualifikation bin ich an fünf Geräten an den Start gegangen, also an allen außer dem Pauschenpferd.
Ich erreichte das Finale in den Disziplinen Barren und Reck, was mich schon sehr gefreut hat. Bei den Ringen bin ich außer Konkurrenz an den Start gegangen, weil ich mich für die anstehenden Europameisterschaften testen wollte.
Boden und Sprung gelangen mir diesmal nicht ganz so gut und habe ich das Finale dort nicht erreicht. Beide Finals waren mit sehr starken Leuten besetzt.
Am Barren wurde ich Sechster mit einer eigentlich guten Übung. Nur der Abgang war nicht optimal, was mich einen Podestplatz gekostet hat.
Am darauf folgenden Reck wollte ich dann natürlich wieder alles geben. Meine Übung fing sehr gut an und verlief problemlos. Im zweiten Drittel der Übung hatte ich bei einer gesprungenen Drehung starke Griffproblem und konnte mich nicht mehr halten. Ich bin vom Reck gestürzt und leider sogar neben der Matte gelandet. Dabei habe ich mir einige blaue Flecken geholt, aber glücklicherweise ist weiter nichts passiert.
Ich kann mich also optimal auf die Europameisterschaft nächste Woche in Mailand vorbereiten. Drückt mir alle die Daumen und lasst es Euch gut gehen!
Bis bald,
Euer Fabian
Hallo liebe Fans,
ich hoffe, Ihr habt alle die Feiertage genossen und seid gut in das neue Jahr gekommen! Für 2009 wünsche ich Euch Zufriedenheit, Glück und Gesundheit. Apropos: Auch mein Finger ist bald wieder völlig verheilt! Die nächsten zwei Wochen muss ich den Finger noch tapen und schonen - dann ist er wieder voll belastbar. Mein Training absolviere ich trotzdem wie gewohnt und bin dementsprechend gut in Form! Als nächstes großes Turnier steht im April die EM in Mailand an, bevor es im Oktober zur WM nach London geht! Wie bei jedem Turnier freue ich mich über möglichst viele Fans im Publikum.
Viele Grüße und bis bald,
Euer Fabi
Hallo an Alle,
ich glaube, es wird mal wieder Zeit, Sie auf den neuesten Stand zu bringen. Wie Sie wahrscheinlich mitverfolgt haben, liegen der DTB-Pokal und die Champions-Trophy bereits hinter uns.
Der DTB-Pokal verlief aus meiner Sicht super. Ich konnte mir zwei Weltcup-Siege an Boden und Reck sichern und bin darüber hinaus noch Dritter am Barren geworden. Eine perfekte Ausbeute…Ich bin sehr glücklich, dass alles so gut gelaufen ist und freue mich schon auf das nächste Jahr in Stuttgart. Dort zu turnen ist immer wieder ein Riesenspaß!
Die Champions-Trophy feierte in Stuttgart Premiere. Dieser Wettkampf besteht aus acht Turnern, die vom Veranstalter eingeladen werden. Alle müssen einen kompletten Mehrkampf turnen. Es war nicht leicht für mich, da ich bereits zwei Tage zuvor beim Weltcup an den Start ging. Daher hatte ich schon eine gewisse Belastung hinter mir.
Nichts desto trotz wollte ich mir diesen Wettkampf nicht entgehen lassen! Los ging es am Boden und kann sagen: Ich habe die beste Übung meines Lebens geturnt! Das war eine Granate! Anschließend kam das Pauschenpferd und dort musste ich leider einmal das Gerät verlassen. Danach war ich ein wenig verärgert! Ich turnte aber direkt eine sehr gute Ringeübung, womit ich dann auch direkt wieder im Rennen war. Sprung und Barren verliefen sehr gut. Bevor es ans Reck ging war ich Führender!
Wie eingangs erwähnt, hatte ich zwei Tage zuvor bereits ein hartes Programm absolviert. Auch vom letzten Gerät, dem Reck, war ich ziemlich ausgepowert. Ich wusste, dass es jetzt sehr schwer werden würde, durch meine Übung zu kommen. Es fing erst super an – mit meinem neuen Kovac gestreckt -, aber dann musste ich leider beim Kolman das Gerät verlassen.
Nach dem Absteiger ging die Übung soweit normal weiter. Sauer war ich danach nicht. Ich habe gemerkt, dass ich einfach ausgelaugt war. Es lag also nicht an Nervosität oder sonstigen Dingen, dass ich runter gefallen bin.
Im Endeffekt wurde ich Dritter und habe mich sehr gefreut, dass ich mit auf dem Podium stehen durfte. Erster wurde Maxim Deviatovski aus Russland und Zweiter Hisashi Mizutori aus Japan.
Soviel zum Sportlichen…
Jetzt fragt ihr Euch bestimmt alle, was mein Finger macht und wie es jetzt weitergeht:
Nach meinen Wettkämpfen in Stuttgart war ich bei mehreren Ärzten. Es wurde festgestellt, dass mein Innenband des kleinen Fingers abgerissen ist und dass ich auf jeden Fall operiert werden muss.
Das war natürlich keine frohe Botschaft für mich, aber um keine Schmerzen mehr zu haben und weitere Folgen zu vermeiden, lasse ich es nun doch machen. Die Operation findet Mitte Dezember statt. Bis dahin werde ich noch in der Bundesliga an den Start gehen. Das Weltcup-Finale in Madrid musste ich leider absagen. Mit meinem Finger ist eine perfekte Vorbereitung nicht gewährleistet. Und nicht optimal vorbereitet möchte ich persönlich kein Weltcup-Finale turnen. Alle wissen ja, dass ich ein Perfektionist bin. Daher stelle ich mich lieber meinem Bundesliga-Team, dem KTV Straubenhardt zur Verfügung. Dieses Jahr möchte ich gemeinsam mit meinen Teamkameraden den Deutschen Meistertitel gewinnen.
Also drückt uns bitte alle die Daumen. Und kommt am 13. Dezember nach Heidelberg zum Bundesliga-Finale und unterstützt uns lautstark!
Außerdem bin ich am 7. Dezember um 20:15 Uhr auf RTL bei „Menschen, Bilder, Emotionen 2008“ mit Günther Jauch zu sehen. Ich werde dort meine Reck-Kür zeigen.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine wunderschöne Adventszeit und bedanke mich bei allen für die Unterstützung! Spätestens nach meiner Finger-OP werde ich mich wieder melden.
Viele liebe Grüße
Euer Fabi
Swiss Cup 2008 in Zürich / Schweiz:
Der Swiss Cup war eine neue Erfahrung für mich, da ich dort erstmalig dran teilgenommen habe. Der Modus bei diesem Wettkampf ist komplett anders als bei allen anderen Wettkämpfen. Es ist ein sogenanntes „Paar-Turnen“. Man bildet also zu zweit ein Team. In meinem Fall bildete ich ein Team mit Oksana Chusowitina und unsere Punkte wurden addiert. Es gab zwei Vorrunden, in denen jeder zwei verschiedene Geräte turnen musste. Bei Oksana waren es Sprung und Balken, ich turnte Barren und Reck. Nach den beiden Vorrunden lagen wir mit dem ersten Platz unter den acht Besten. Damit haben wir uns für das Halbfinale qualifiziert. Im Halbfinale durfte man kein Gerät aus der Vorrunde wiederholen. Daher machte Oksana Boden und ich Sprung. Leider war es nach dem Halbfinale für uns vorbei: Oksana hat sich die Achillessehne am rechten Fuß gerissen. Ich habe noch zwei gute Sprünge gezeigt, aber diesen Punktverlust konnte ich natürlich nicht mehr aufholen. Somit sind wir aus dem Wettbewerb rausgeflogen. Es war sehr schade, weil man im Finale ein Gerät aus der Vorrunde wiederholen durfte. Ich hätte also noch mal das Reck geturnt und Oksana Sprung. Das wäre eine super Kombination gewesen und wir hätten realistische Chancen auf den Sieg gehabt. Aber nichts desto trotz: Es ist, wie es ist und ich wünsche Oksana alle Gute und eine schnelle Genesung.
Mit meiner Leistung war ich sehr zufrieden und jetzt schaue ich nach vorne zum DTB-Pokal. Dieser wird vom 14.11.-16.11.2008 in der Porsche-Arena in Stuttgart stattfinden. Ich hoffe, Sie alle im Publikum wieder zu sehen!
Arthuro Gander Memorial 2008 in Chiasso / Schweiz:
An diesem Wettkampf habe ich zum ersten Mal teilgenommen und mich sehr über die Einladung gefreut. Der Wettkampf ist so organisiert, dass jeder seine vier besten Geräte turnt. Das waren bei mir natürlich Boden, Sprung, Barren und Reck. Pauschenpferd und Ringe habe ich weggelassen, weil sie einfach meine zwei schwächeren Geräte sind.
Ich fing am Boden mit einer super Übung an. Das erste Mal seit den Olympischen Spielen habe ich mein volles Programm geturnt. Ich war natürlich sehr zufrieden, als dies direkt wieder gut lief. Die Einzelwertung am Boden habe ich mit einer 15,25 gewonnen.
Am Sprung lief es ebenfalls sehr gut für mich. Mit einer sagenhaften 16,15 habe ich die Höchstwertung an diesem Gerät erreicht.
Der Barren stand als drittes Gerät an. Seit den Olympischen Spielen fiel es mir schwer, am Barren wieder in Form zu kommen. In Chiasso gelang es mir allerdings, die recht schwierige Übung gut zu präsentieren. Mit 15,60 Punkten erreichte ich auch hier die Höchstwertung.
Das Reck war meine letzte Herausforderung. Seit Peking möchte ich natürlich allen zeigen, dass ich es „doch“ kann! Und das gelang mir auch. Ich habe eine neue Übung geturnt, die anfangs mit einem zusätzlichen Kovac-Salto gestreckt war. Auf meine Vorstellung bekam ich 16,00 Punkte und gewann erneut die Einzelwertung an diesem Gerät.
Es war also ein guter Tag für mich in Chiasso. Ich gewann den Vierkampf mit 63,00 Punkten und dazu noch jede Einzelwertung an meinen vier Geräten und bin dementsprechend glücklich!
Drei WebAwards für meine Homepage
Mein Internetauftritt hat die internationale Jury der Web Marketing Association in einem weltweiten Wettbewerb überzeugt: In den Rubriken Sport, Design und Media Standard wurde meine Website jeweils mit dem WebAward „Standard of Excellence“ ausgezeichnet.
Getestet wurden das Design, Interaktivität, Technologie, Innovation, Benutzerfreundlichkeit, Texte und Inhalt.
Besonders von meinen Videos war die Jury begeistert. Ein Juror kommentierte: „I like how the video was integrated in the site. Great design.”
Über die Auszeichnung und die positive Kritik der Jury freue ich mich natürlich sehr. Mein Dank gilt daher auch der Euroweb Internet GmbH, die mein Sponsor und Produzent der Website ist.
Hallo meine lieben Fans,
zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass in den letzten zwei Monaten nicht wirklich viel auf meiner Homepage passiert ist. Warum, das möchte ich an dieser Stelle kurz erklären: Jeder Sportler musste vor den Olympischen Spielen eine Athletenvereinbarung des IOCs unterzeichnen. Diese Vereinbarung besagt, dass es nicht gestattet ist, während der Olympischen Spiele eine Homepage zu betreiben. Bereits einige Wochen vor den Spielen, in der Vorbereitungszeit, tritt dieses Abkommen in Kraft und hat bis einige Wochen nach den Spielen Gültigkeit. Eine Missachtung dieser Vereinbarung kann zur Suspendierung der Olympischen Spiele führen und das wollte ich natürlich nicht riskieren. Von daher bitte ich um Nachsehen!
Direkt im Anschluss an die Wettkämpfe war ich erstmal im Urlaub. Nun möchte ich aber ein paar Worte an meine Fans loswerden!
Vielen lieben Dank an alle, die mitgefiebert haben und mir auch Glückwünsche über meine Website gesendet haben. Über jede Mitteilung habe ich mich riesig gefreut und bedanke mich dafür noch mal ganz herzlich!
Sicherlich interessiert es Sie, wie ich persönlich Peking erlebt habe. Ich kann allen nur sagen, dass es eine sehr harte Zeit für mich war. Meine Gefühle erlebten ein ständiges auf und ab. Die Qualifikation verlief spitze und ich war superglücklich darüber, als einziger Turner vier Einzelfinale erreicht zu haben. Das war wirklich ein riesiger Erfolg für mich.
Auch das Teamfinale habe ich als einen tollen Wettkampf empfunden. Natürlich wussten wir im Vorfeld, dass alles perfekt laufen muss, damit eine Medaille überhaupt möglich ist. Im Endeffekt hatten wir drei Fehler und das waren drei zu viel. Beim Barren-Einturnen hatte ich mir leider einen Finger verletzt, was aber keine Auswirkung auf das Teamfinale hatte. Das ging alles noch ohne weiteres über die Bühne.
Im Mehrkampffinale machte mir schließlich der Finger zu schaffen. Das war aber nicht der Grund, warum es zum Schluss nicht ganz gereicht hat. Ich musste mich tierisch durch den Wettbewerb kämpfen und die Zähne zusammen beißen. Die ersten vier Geräte habe ich super gekämpft. An den letzten beiden Geräten war dann der Wurm drin. Ich weiß selber nicht, warum es so gekommen ist. Aber, meine lieben Fans, letztendlich kann ich nur sagen: Das ist menschlich. Ich bin ja keine Maschine und leider kann man es sich nicht aussuchen, wo es gut klappen soll. Das ist beim Sport so und man kann nicht immer oben stehen. Das habe ich persönlich aus den Olympischen Spielen gelernt.
Die Gerätefinale verliefen insgesamt recht gut. Das mit dem Reck war natürlich schade und ich habe mich auch sehr darüber geärgert. Im Nachhinein bin ich aber über meine Bronzemedaille sehr glücklich. Die kann mir keiner mehr nehmen. Egal, wie es in London läuft: Ich habe diese Medaille – Bronze bei Olympia! Das ist ein tolles Gefühl!
Liebe Fans, ich hoffe, Sie konnten durch mein Resümee der Olympischen Spiele einen kleinen Einblick in meine Gefühlslage bekommen. Videos von den Wettkämpfen werde ich leider nicht veröffentlichen können, da die Rechte beim IOC liegen. Allerdings werden Sie hier in Kürze Bilder finden.
Von daher noch mal vielen lieben Dank an alle Fans! Ihr seid klasse und bleibt mir bitte weiterhin treu!!! Passt auf Euch auf,
Euer Fabi!
Neuer Sponsor
Ich konnte den Kraftgerätehersteller TechnoGym als neuen Sponsor für mich gewinnen!
Ab dem 01.06.2008 werde ich für die nächsten 2 Jahre von TechnoGym unterstützt.
Ich habe 4 sehr hochwertige und effektive Kraftmaschinen für mein Training bekommen. Auf die Zusammenarbeit freue ich mich sehr und möchte TechnoGym auf diesem Wege herzlich für die tolle Unterstützung danken!
EM in Lausanne
Bei der Qualifikation habe ich mit der Mannschaft vier Finale erreicht:
Boden, Sprung, Barren und Reck. Trotz kleinerer Blessuren an Fuß und Finger hat alles geklappt, was mich wirklich super glücklich macht.
Im Mannschaftsfinale haben wir Silber geholt, was eine riesige Erleichterung war, weil wir als beste Europäer bei der WM 2007 jetzt einen großen Druck hatten. Es war ein super Tag, wir hatten es nicht leicht. Hier und da sind ein paar Fehler passiert, aber wir haben als Team sehr stark gekämpft und somit Silber gerecht gewonnen.
Beim Gerätefinale habe ich Bronze am Boden gewonnen, worüber ich sehr glücklich und zufrieden bin. Das zeigt wieder einmal, dass ich ein Mehrkämpfer bin. Auch mit dem 5. Platz am Sprung bin ich sehr zufrieden, weil ich wenig Chancen hatte, wenn meine Gegner nicht patzen. Ich bin sehr glücklich, dass ich beide Sprünge gut gestanden habe. Am Barren habe ich ebenfalls den fünften Platz belegt, worüber ich auch sehr glücklich bin.
Meine Übung war gut, nur einen Tick hat gefehlt, um unter den ersten drei mitmischen zu können.
Am Reck bin ich zum dritten Mal Europameister geworden! Es war ein sehr harter Tag und ich habe mich deswegen für die Übung mit dem Ausgangswert 7,0 entschieden – und es hat gereicht. Ich bin super glücklich über das Ergebnis. Alles hat perfekt geklappt. Ich bin weiterhin gesund geblieben und habe von 16 Übungen keine einzige verturnt – also 100% Ausbeute!
Videos und Bilder folgen in Kürze!
Turnier der Meister/Cottbus
Mein erster Weltcup in der Olympia-Saison lief sehr gut. Ich bin in der Qualifikation an vier Geräten an den Start gegangen: Boden, Sprung, Barren und Reck. In allen Vier Geräten stand ich im Finale.
Am Boden habe ich den ersten Platz gemacht mit einer sehr gekämpften Übung, aber nicht nur ich hatte es schwer klar zu kommen und deswegen hatten alle hier und dort ihre Probleme. Der eine mehr der andere weniger.
Am Sprung und Barren habe ich den zweiten Platz belegt und war überglücklich. Meine neue Barrenübung ist sehr schwer, sieht aber zugleich elegant und super aus!
An meinem Paradegerät dem Reck musste ich im Finale leider kurzzeitig das Gerät verlassen. Nachdem ich mich bei einem Flugteil vergriffen habe, konnte ich die Stange nicht mehr richtig fassen. Herausgekommen ist dann der 4. Platz – ich bin aber doch sehr zufrieden, da ich trotz Abgang vom Gerät den höchsten Ausgangswert von 7,1 geturnt habe. Das Wochenende war also wirklich gelungen und ich konnte mich endlich wieder international etablieren. So kann es in der anstehenden Saison gerne weitergehen!
National Team Cup 2008 / 05. April in Buttenwiesen
Mein erster Wettkampf in dieser Olympia-Saison war ein gelungener Auftakt! Es war ein sehr harter Wettkampf, nicht nur von der Bewertung her sondern auch von den Bedingungen. Alle Turner wussten von Anfang an, dass der Wettkampf nicht einfach wird und jeder kämpfen muss. Wie bereits erwähnt haben die Kampfrichter SEHR hart gewertet und vergaben nicht wirklich viele Punkte. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking, haben sich die Kampfrichter eng an die neuen Vorgaben des Weltverbandes gehalten.
Aber ich bin zufrieden mit meinem Wettkampf weil ich so gut wie alle meine neuen Elemente in den Übungen geturnt habe und mir auch keinen großartigen Fehler erlaubt habe. Natürlich gab’s hier und dort Kleinigkeiten aber die gilt es bis Peking zu verbessern und zu stabilisieren. Das Team der Deutschen Nationalmannschaft, für das ich geturnt habe, hat mit 263,1 Punkten vor dem Meister SC Cottbus (250,05) und der Auswahl der Deutschen Turn-Liga (242,40) gewonnen! Auch in der Einzelwertung konnte ich den 1. Platz belegen - ich bin glücklich, dass es so gut geklappt hat und meine Gesundheit weiterhin sehr gut ist. Unter dem Menüpunkt „Videos“ könnt ihr meine Wettkampfübungen aus Buttenwiesen sehen. Viel Spaß damit!
Video: Olympiavorbereitungslehrgang in Kienbaum
Nun bin ich nach einem sehr erfolgreichen Trainingslager wieder zurück in Wetzlar. Damit ihr einenkleinen Eindruck von unserem Trainingslager in Kienbaum bekommt, habe ich unter „Videos“ einen Ausschnitt meiner persönlichen Aufnahmen eingestellt. Auf dem Video sind neben mir Thomas Andergassen, Robert Juckel, Marcel Ngyuen, Thomas Taranu, Robert Weber und Eugen Spiridonov in Aktion zu sehen.
Wir hatten eine sehr gute Stimmung untereinander und haben hart trainiert.
Auch Leute wie Thomas Andergassen, der im November an beiden Schultern operiert wurde, kommt hinsichtlich der Olympiaqualifikation wieder gut in Form, was mich sehr freut. Die ganze Truppe ist heiß auf das Olympia-Jahr und setzt alles daran sich bis zum Höhepunkt zu steigern. Ich bin auch wieder fit und freue mich, dass die Wettkampfsaison demnächst anfängt. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Video und werde euch weiterhin über Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.
Fabian jetzt in Japan:
Seit zwei Tagen befindet sich Fabian nun schon in Japan. Dort bereitet er sich intensiv auf die Vorolympischen Spiele vor, die in wenigen Wochen in Peking stattfinden werden. Dieses gelten als große Generalprobe für die "richtigen" Spiele. Wir werden euch über die Fortschritte und Ergebnisse auf dem Laufenden halten.
2007-11-28Fabian mit super Quali:
Fabian ist mittlerweile in Peking (China) angekommen. Mit einem super Wettkampf und einer Gesamtpunktzahl von 91.275 konnte er zeigen, dass er sich auf einem guten Weg in Richtung Olympia 2008 befindet. Neben dem Reck- und dem Bodenfinale, die er beide als 1. erreichte wird Fabian auch am Barren (4.) noch einmal starten.
Das Deutsche Team konnte nach der WM im eigenen Land erneut überzeugen und erreichte einen sehr guten 4. Platz. Die weiteren Ergebnisse werden wird schnellstens nachreichen.
Fabian ist Sportler des Jahres 2007:
Mit der Wahl zum Sportler des Jahres 2007 erhält Fabians ohnehin erfolgreiches Jahr einen krönenden Abschluss. Bei der Wahl durch rund 1000 Sportjournalisten setzte er sich gegen Sportler wie Dirk Nowitzki und Timo Boll durch. Den Titel der Sportlerin des Jahres erhielt die Biathletin Mgdalena Neuner.
2007-12-25Frohe Weihnachten:
Hallo liebe Fans, Freunde und Besucher der Seite,
ich wünsch Euch frohe Weihnachten und schöne Feiertage. Lasst es Euch gut gehen und kommt gut ins neue Jahr.
Vielen Dank für die Unterstützung und die vielen Zuschriften, die ich von Euch erhalte.
New York, American Cup
New York, American Cup im legendären Madison Square Garden
Hier sollte mein erster Wettkampf der Saison stattfinden, aber ich fühle mich am Wettkampftag alles andere als fit! Ich habe Schnupfen, Husten und das Einturnen läuft alles andere als rund. Zehn Tage vor diesem Wettkampf war ich für fünf Tage krank und musste an Kraft und Kondition einbüßen. Die Regeneration von fünf Tagen war nicht ausreichend und das merke ich jetzt ganz deutlich. Trotz meinem starken Willen den traditionsreichen Wettkampf durchzuziehen, höre ich nach dem Einturnen auf – es geht einfach nicht mehr und wäre zu gefährlich, in meinem geschwächten Zustand zu turnen. Kurz vor Wettkampfbeginn sagen mein Trainer und ich den Start ab.
Rückflug nach Deutschland
Den anschließenden Trip nach Ohio muss ich leider auch absagen. Ich muss mich erstmal auskurieren. Außerdem möchte ich keine anderen Turner wie Paul Hamm anstecken, der braucht alle Kräfte für die Olympia-Qualli und da kann er eine Grippe nicht brauchen! Also ab nach Hause – Rückflug nach Deutschland!
2008-03-12Homepage der Woche
Meine Website ist in der aktuellen Sport Bild (Nr. 11) zur „Homepage der Woche“ gewählt worden! Mein Sponsor und Producer der Website, die Euroweb Internet GmbH und ich freuen uns riesig über diese Auszeichnung!
2008-03-16Kienbaum
Momentan befinde ich mich für eine Woche im Bundesleistungszentrum in Kienbaum zum Trainingslager. Hier werde mich für den National Team Cup am 05.04.2008 vorbereiten und auf den Weltcup in Cottbus vom 11.04 - 13.04. Zum Glück bin ich wieder komplett genesen und fühle mich absolut gesund und fit!!!

